Korrespondenz mit Winfried Sobottka Textform

Zu einem Artikel im  Belljangler-Blog, der unter anderem belegt mit dem Strafurteil darlegte, dass das „Geständnis“ des Philip Jaworowski durch und durch faul war, voller Widersprüche und nachweislichen Unwahrheiten,  dass auch daran ablesbar sei, dass er nicht der Mörder der Nadine sein könne, schrieb „Sarah F.“  den folgenden Kommentar:

Sarah sagt:

hallo,
ich hab gerade gesehen, dass sie den fall von philipp sehr eingehend studiert haben.
vielleicht könnten sie mir mitteilen in welchem gefängnis er sich befindet?
sie würden mir damit einen großen gefallen tun..
mit freundlichen grüßen,
sarah f.
Ich antwortete an gleicher Stelle:

belljangler sagt:

Liebe Sarah, leider muss ich Ihnen sagen, dass ich es derzeit nicht einmal weiß, in welchem Gefängnis er sich befindet, und leider ist es so, dass JVA-Gefangene sehr oft um ihnen zustehende Rechte betrogen werden: Briefe an sie werden nach Belieben der JVA-Leitung unterschlagen, Besucher werden abgelehnt, obwohl der Gefangene von ihnen besucht werden will und obwohl Besucher sie besuchen wollen usw. Das ist leider kein Scherz.
Ich hoffe seit langem, dass sich an der Stelle eine engagierte Journalistin einsetzt, aber bisher fehlt anderen wohl der Mut, sich in der Sache einzusetzen. Philipp und alle können sich aber darauf verlassen, dass wir, UNITED ANARCHISTS, nicht locker lassen werden. Ich werde in den nächsten Tagen versuchen herauszufinden, in welcher JVA er sitzt, werde dann auch darüber berichten, wie und mit welchem Ergebnis der Versuch ausgegangen ist.
Wenn der Fall Sie interessiert, dann bleiben Sie also bitte hier “am Ball”, ich habe eine Menge vor, setze allerdings mehr auf ausländische Hilfe denn auf deutsche.
Wir werden unser Bestes geben, liebe Sarah, und das ist mehr, als die meisten es sich vorstellen können. Das verspreche ich Ihnen.
Liebe Grüße
Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

Für den normalen Internetznutzer nicht sichtbar, konnte ich auf der Admin-Ebene des Belljangler-Blogs allerdings erkennen, welche Email-Adresse Sarah F. angegeben hatte, nämlich sarah_freialdenhoven@web.de . Aus dem Strafurteil des Philip Jaworowski kannte ich den Namen, sie war einmal die bisher einzige Freundin von Philip gewesen. So entschied ich mich, mich per Email an sie zu wenden, um vielleicht noch einige Dinge erfahren zu können.

Es folgt der Email-Verkehr mit ihr in Textform:

Von: „Winfried Sobottka“ <winfried-sobottka@freegermany.de>

<winfried-sobottka@freegermany.de>

Gesendet: 11.01.11 19:49:11

An: sarah_freialdenhoven@web.de

Betreff: wg. Philipp Jaworowski

Hallo, Sarah!

Ich nehme an, dass der Kommentar auf Belljangler authentisch war:

http://belljangler.wordpress.com/2010/12/07/philipp-jaworowski-und-das-marchengestandnis-polizei-wetter-ruhr-mord-nadine-ostrowski-rechtsanwaltin-heike-tahden-farhat-gevelsberg-rechtsanwalt-roland-pohlmann-iserlohn/#comment-1820

und dass demnach auch die nun von mir verwendete Email-Addy korrekt sei und ich Sie daher auf diesem Wege erreiche.

Es würde mich natürlich interessieren, welchen Eindruck Sie selbst von Philipp Jaworowski hatten, und auch, was Sie nun dazu bewegt, ihm schreiben zu wollen.

Vielleicht haben Sie ein paar Zeilen für mich übrig, es könnte u. Umständen dem Philipp nützlich sein.

MfG

Winfried Sobottka

——————

On 12.01.2011 13:54 sarah_freialdenhoven@web.de wrote:

Hallo Herr Sobottka,

Die E-mail Adresse ist richtig und mein Interesse echt. Mir war nur nicht klar, dass mein Kommentar auf der Seite veröffentlicht wird, ich dacht es wird nur als Nachricht zu ihnen geschickt.

Aber das spielt eigentlich auch keine große Rolle.

Ich hab damals im Fall eine Aussage machen müssen, mich danach aber so gut wie möglich von der Geschichte abgewand.

MfG

Sarah

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Von Winfried Sobottka

an sarah_freialdenhoven@web.de

gesendet: 12.01.2011 20:05

Re: Re: wg. Philipp Jaworowski

Hallo, Sarah!

Schön, dass Sie es sind. Da mir das Strafurteil vorliegt, weiß ich, dass Sie Philipps einzige Freundin waren. Mich würde interessieren, was Sie damals darüber (2007) darüber dachten, dass er Nadine umgebracht haben soll, und auch, was Sie heute darüber denken.

Dass ich herausfinden konnte, dass er in Bochum einsitzt, werden Sie womöglich schon gelesen haben:

http://belljangler.wordpress.com/2011/01/11/philipp-jaworowski-sitzt-in-der-jva-bochum-annika-joeres-thomas-kutschaty-philipp-zobel/

Ich bin übrigens kein „Herr“, wie es für mich auch keine „Herrinnen“ gibt. Schreiben Sie bitte einfach meinen Namen, wenn Sie mich meinen.

MfG

Winfried

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On 12.01.2011 21:51 „Sarah Freialdenhoven“

sarah_freialdenhoven@web.de

sarah_freialdenhoven@web.de wrote:

Hallo Winfried,

Ich war wahrscheinlich weniger Philipps feste Freundin, als seine beste Freundin in der Zeit bevor das mit Nadine war.

Philipp hat damals in einem Brief weder geleugnet noch zugegeben, dass er das damals getan hat. Für mich ist damals so oder so eine Welt zusammen gebrochen.

Was genau ich heute davon halte weiß ich immer noch nicht so genau, obwohl ich eigentlich nie daran gezweifelt habe, dass Philipp es war. Aus welchen Gründen auch immer.

Woher kommt dein Interesse an der Sache? Und weißt du ob es möglich ist Philipp im Gefängnis zu besuchen?

LG

—————————–

 Winfried Sobottka

An: Sarah Freialdenhoven

Datum 12.01.2011 22:15

Betreff: Re: Re: Re: wg. Philipp Jaworowski

Hallo, Sarah!

Philipp kann es nicht getan haben, Du solltest den Links mal

nachgehen, die Du z.B. unter:

http://die-volkszeitung.de/sherlock-holmes/mordablauf.html

findest (was blau geschrieben ist, ist dort ein anklickbarer LINK).

Auch seine eigenen Aussagen sind absolut unglaubwürdig:

http://die-volkszeitung.de/u-a/nadine-o-philipp-j/philipp-jaworowski/maerchengestaendnis-01.html

http://die-volkszeitung.de/u-a/nadine-o-philipp-j/philipp-jaworowski/maerchengestaendnis-02.html

Dass ich mich in dem Falle einsetze, ist für mich selbstverständlich.

JVA-Insassen dürfen besucht werden, aber nur sehr wenig. Du solltest mit ihm nur in Kontakt treten, wenn Du ihm ehrlich zugewandt bist. Es kann ihm nur sehr dreckig gehen, und wenn Du Dich – egal wie – um ihn kümmern willst, dann könntest Du ein Sonnenstrahl seines Lebens werden – und könntest Dich dann nicht einfach zurückziehen, ohne ihn sehr schwer zu verletzen.

Überlege es Dir also gut. In Philipp steckt sehr viel, ihm hat eigentlich nur eines gefehlt. Aber das fehlt in unserer verkorksten Gesellschaft ja leider so gut wie allen.

Wusstest Du schon, dass alles in den Händen der Frau liegt, wenn ihr ein Mann wirklich gefällt? Dass sie dann dafür sorgen kann, dass beide wunschlos glücklich miteinander sind? Der Mann kann das leider nicht.

Kein Mann kann das, und Philipp natürlich auch nicht.

LG

Winfried

——————

On 12.01.2011 22:30 „Sarah Freialdenhoven“ <sarah_freialdenhoven@web.de>

<sarah_freialdenhoven@web.de> wrote:

Hey,

Ich möcht mich ehrlich gesagt nicht wieder zu sehr in die ganzen Sachen hineinarbeiten. Ich hab sehr lang gebraucht um überhaupt mit der Sache irgendwann mal abschliessen zu können.

Mein Interesse Philipp zu besuchen gilt hauptsächlich meinem eigenen Wohl. Ich pflege keine romantischen Gefühle mehr für ihn und ich möchte mich auch nicht mehr damit auseinandersetzen ob er wirklich das getan hat was ihm vorgewurfen wird. Für mich wäre es nur vielleicht eine Option dieses Kapitel ein für alle mal abzuschließen.

Ich hoffe du kannst verstehen, dass die Situation für mich etwas persönlicher ist und auch viele Emotionen aufwühlt, da Philipp damals meine Hauptbezugsperson war und mit einem mal aus meinem Leben verschwunden ist.

Lg

——————

Von: Winfried Sobottka

An: Sarah Freialdenhoven

Datum: 13.01.2011 06:10

Betreff: Re: Re: Re: Re: wg. Philipp Jaworowski

Hi,

es geht nicht nur um romantische Gefühle. Man kann einem Menschen auch zugetan sein, ohne romantische Gefühle für ihn zu hegen.

Aber so, wie ich Dich verstehe, solltest Du ihn unbedingt ihn Ruhe lassen. Er hat es nihct getan und sitzt unschuldig – man kann sich vorstellen, dass er nicht freiwillig ein falsches Geständnis abgegeben hat. Er wurde öffentlich durch den Dreck gezogen, als Teufelsmonster verkauft. Im letzten Jahr starb seine Mutter.

Und Dir ist er soweit egal, dass Du Dich nicht einmal damit auseinandersetzen willst, ob er4 es war oder nicht….

Du hast nicht das Recht, auf diesem Menschen zu „Deinem Wohl“ herumzutrampeln.

Gruß

Winfried Sobottka

——————

On 13.01.2011 07:32 sarah_freialdenhoven@web.de wrote:

Hey,

Er ist mir nicht egal, aber ich habe mich damals sehr ausgiebig mit der Frage auseinander gesetzt.

Ich hatte eigentlich auch nicht vor, dass mit dir auszudiskutieren. Zu 99% werde ich ihn auch nicht besuchen, weil wir wahrscheinlich beide mehr davon haben wenn ich es lasse.

Aber trotzdem danke, dass du mir geholfen hast.

Lg

Von: „Winfried Sobottka“ <winfried-sobottka@freegermany.de>

Gesendet: 13.09.2011 23:07:07

An: sarah_freialdenhoven@web.de

Betreff: Re: AW: wg. Philipp Jaworowski

Du könntest mir und damit Philipp womöglich sehr helfen, wenn Du bereit wärest, einiges darüber mitzuteilen, was Du damals – vor dem Mord an Nadine – über Philipp wusstest.

LG

Winfried Sobottka

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On 14.09.2011 11:06 sarah_freialdenhoven@web.de wrote:

?!

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Von: „Winfried Sobottka“ <winfried-sobottka@freegermany.de>

Gesendet: 14.09.2011 19:48:20

An: sarah_freialdenhoven@web.de

Betreff: Re: Re: AW: wg. Philipp Jaworowski

Ja, ich interessiere mich z.B. sehr dafür, wer, abgesehen von Dir, die Möglichkeit gehabt hätte, Mordindizien in Philipps Zimmer zu verstecken, Blutplättchen on Philipps Auto zu verstreuen, und DNA von Philipp zu besorgen.

Willst Du mir weiter helfen?

LG

Winfried Sobottka

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On 14.09.2011 23:24 sarah_freialdenhoven@web.de wrote:

Ich habe leider keine Ahnung zu wem Philipp damals Kontakt gepflegt hat oder wer ihn besucht hat.

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Von: „Winfried Sobottka“ <winfried-sobottka@freegermany.de>

Gesendet: 15.09.2011 11:32:41

An: sarah_freialdenhoven@web.de

Betreff: Re: Re: Re: AW: wg. Philipp Jaworowski

Du selbst sagst, dass Du Philipps „beste Freundin in der Zeit bevor das mit Nadine war“ gewesen seiest, Du selbst sagst, dass „Philipp damals meine Hauptbezugsperson war und mit einem mal aus meinem Leben verschwunden ist“, und Du hast nichts über ihn gewusst? Wie kann das sein?

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Von: sarah_freialdenhoven@web.de

An: Winfried Sobottka

Datum: 15.09.2011 13:51

Betreff: Re: Re: Re: AW: wg. Philipp Jaworowski

Ich muss mich vor ihnen ganz sicher nicht rechtfertigen. Selbst wenn ich wollen würde könnte ich nicht dabei weiterhelfen. Philipp und ich hatten keinen persönlichen Kontakt, das heißt ich habe niemanden persönlich kennengelernt. Namen ohne Gesichter vergisst man nach vier Jahren schonmal.

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Von: Winfried Sobottka

An: sarah_freialdenhoven@web.de

Datum: 15.09.2011 17:26

Betreff: Re: Re: Re: Re: AW: wg. Philipp Jaworowski

Keinen persönlichen Kontakt mit Ihrer Hauptbezugsperson, deren beste Freundin Sie waren? Sie müssen mir nicht Rede und Antwort stehen, aber Sie werden es mir gestatten, meine eigenen Schlüsse zu ziehen:

http://belljangler.wordpress.com/2011/09/15/winfried-sobottka-offene-worte-an-sarah-f-konigin-silvia-von-schwedenannika-joeres/

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